Wie das so anfing…mit den Schnitten…

Kaum war mein Blog online, kamen einige Freundinnen und Bekannte mit der Bitte auf mich zu, vielleicht mal einen Blogbeitrag zu schreiben, in dem ich berichte, mit welchen Schnittmustern ich das Nähen angefangen habe. Dieser Beitrag sollte schon vor längerer Zeit erscheinen, aber ich habe es nicht eher hinbekommen mal die Oberteile anzuziehen und mich fotografieren zu lassen…auch heute war das Licht nicht so optimal und Zeit war heute auch eher Mangelware, daher sind die Bilder nicht ganz so toll geworden, aber auch das Thema „Fotografie“ wird hier noch weiter ausgearbeitet…

Normalerweise würde man ja, wenn man das Nähen ausprobieren möchte, erstmal einen Kurs besuchen, bei dem man Taschen oder Utensilos nähen würde, irgendwann würden dann wahrscheinlich auch Kinderklamotten unter der Maschine liegen, aber für sich selber zu Nähen?  Ich hab so das Gefühl, das trauen sich viele nicht…so stelle ich mir das jedenfalls vor. Ich dagegen bin ein sehr ungeduldiger Mensch was solch Hobbies angeht…lange üben und mit Dingen aufhalten, die ich nicht brauche – nicht mein Ding. Lange ausprobieren? Nö, gleich Vollgas geben und es muss auch sofort klappen…einen Nähkurs habe ich nie gemacht, außer vor kurzem…da hat unsere Tochter einen Kurs gemacht: Taschen nähen bei „Fräulein Lotte„. Ich hab dann mal mitgemacht…ich war abends fertiger als wenn ich mir Klamotten nähe, unsere Motte war ordentlicher und schneller fertig…noch Fragen? 😉 Und mittlerweile weiß ich auch, dass Nähen unter Zeitdruck keine so gute Idee ist…

Ich hab also damals mit dem Shirt Usedom angefangen – das Foto erspare ich Euch allerdings! Zwischendurch gab es dann eine Schultüte, aber keine Taschen, keine Kissen, noch nicht einmal Kleidung für unsere Kinder. Lange habe ich erstmal nur für mich genäht. Nach Usedom kam dann Frau Mia von Fritzi Schnittreif dazu! Allerdings ohne Tasche auf der Brust…

Frau Mia habe ich damals auch komplett mit der normalen Nähmaschine genäht, denn ich hatte noch keine Overlock. Dieser Schnitt ist super einfach und besteht nur aus Vorderteil, Rückteil, Ärmeln und Belegen! Nach Frau Mia, die ich auch nur aus Baumwolle genäht habe, kam dann mein absolutes Lieblingsteil dazu: Frau Aiko, ebenfalls von Fritzi Schnittreif!

Frau Aiko habe ich schon mehrfach genäht, ebenfalls ohne Taschen und aus dehnbarem Stoff. Auf meinem instagram Account findet Ihr noch öfter meine Freundin Aiko! Und jede Frau Aiko sieht immer wieder anders aus, wenn man sie in unterschiedlichen Stoffen näht – das finde ich beim Nähen immer besonders spannend!

Als ich vor kurzem dann den Kleiderschrank ausgemistet und auf „Sommer“ umgestellt habe, fiel mir auf, dass ich tatsächlich zu wenig T-Shirts habe…also habe ich mir von Schnittgeflüster  das Shirt La Alizea zugelegt, nachdem ich diesen Schnitt bei einem unserer Nähtreffen bei einer Freundin gesehen habe…

 

Und wer noch Anfänger-Schnitte kreiert, das ist die liebe Nina aka hedinaeht:

Hier zum Beispiel Frau Ida! (Handyfoto – sorry!)

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Mittlerweile habe ich alle Schnittmuster von Nina und durfte auch schon einmal ein Designbeispiel für Frau Ava nähen ( mittlerweile nähe ich gerade die 5.!) und war beim Probenähen für Frau Jette mit dabei!

Frau Madita von Nina ist auch einfach und so wandelbar:

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Leider landet aber auch mal ein Teil in der Tonne…hier mal meine Anfängerfehler:

Nahtzugabe vergessen – beachtet beim Lesen der Anleitung die Nahtzugabe!!! Und ignoriert sie auch nicht. Eine Nahtzugabe hat schon seinen Grund und sollte auf jeden Fall beachtet werden!

Bündchen ziehen – ich hatte anfangs oft Angst am Bündchen zu ziehen, was zur Folge hatte, dass der Ausschnitt zu locker war…keine Angst vor dem Ziehen. Meistens schließe ich erst eine Schulternaht, nähe dann das Bündchen an und schließe dann die zweite Schulternaht! Das müsst Ihr mal ausprobieren, wie Ihr das am besten hinbekommt..

Stoffauswahl – Beachtet den Stoff. Ist es Webware oder dehnbarer Stoff? Je nachdem muss der Schnitt eine Nummer größer bzw. kleiner genäht werden!

In der Ruhe liegt die Kraft – wie schon erwähnt, nehmt Euch Zeit. Lest die Anleitung einmal von vorne bis hinten durch und geht Schritt nach Schritt vor. Versteht Ihr was nicht, schaut mal in diversen Gruppen (von zum Beispiel hedinaeht) auf facebook – da helfen sich alle gegenseitig! Oft verstehe ich die Anleitungen auch nicht sofort, erst wenn ich dann an dem Schritt angekommen bin, fällt der Groschen!

Rechts auf rechts – achtet darauf WIE der Stoff aufeinander liegen muss!

Aber jetzt seid Ihr bestimmt hochmotiviert Euch endlich Eure eigene Kleidung zu nähen, oder? Schreibt mir gerne, ob Ihr Euch getraut habt, fragt mich, wenn ich Euch helfen kann oder Ihr noch Tipps braucht!

Viel Erfolg! Wenn ich das kann, könnt Ihr das schon lange…

Eure Dani

 

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